Mini Beamer Test – Mobile Flexibilität für Präsentationen und Unterhaltung

Mini Beamer in HandWährend Präsentationen noch vor einigen Jahren leicht anstrengend werden konnten, wird die Technikwelt mittlerweile von Mini Beamern revolutioniert. Im Zeitalter, aus dem Smartphones und Powerpoint Präsentationen nicht mehr wegzudenken sind, spielen Projektoren sowohl für Geschäfts- als auch für Privatleute eine große Rolle.

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Wer für kleine oder größere Projektionen nicht immer einen schweren Beamer mit sich herumtragen möchte, ist mit einem Mini Beamer gut bedient. Damit die Ergebnisse später die jeweiligen Erwartungen erfüllen, ist es wichtig beim Kauf einige Details zu beachten. So kann man sich als Kunde auch noch Jahre später über die Anschaffung freuen.

Was Kunden über Mini Beamer wissen sollten

Bevor die Entscheidung für den einen oder anderen Mini Beamer gefällt wird, sollte der Kunde zuerst einmal einige Hintergrundinformationen über die Geräte besitzen und vor allem wissen, wodurch sich die kleinen Mini LED Beamer von ihren großen Vorbildern unterscheiden.

Der Hauptunterschied bei den kleinen Geräten liegt, wie auf den ersten Blick klar wird, in ihrer Größe. Damit die Lampen der Geräte nicht so häufig ausgewechselt werden müssen, setzt man bei Pocket Beamern auf LEDs, die außerdem den Vorteil besitzen, dass keine Lüftung notwendig ist und somit eventuell störende Geräusche vermieden werden können.

Der Strombedarf der Mini LED Beamer ist besonders gering, sodass Filme und Präsentationen auch ohne störendes Kabel bequem mithilfe eines Akkus abgespielt werden können. Allerdings sind nicht alle Geräte für den Akkubetrieb ausgelegt und können somit zum Teil nur mit dem dazugehörigen Netzteil vor Ort verwendet werden.

Der Vorteil mobiler Beamer besteht zweifellos darin, dass sie schnell und problemlos nahezu überall Platz finden und besonders schnell aufgebaut sind. Ohne Beamer kann es vorkommen, dass alle Vortragsteilnehmer auf ein einziges Laptopdisplay schauen müssen. Andernfalls muss ein großer Beamer im Raum vorhanden sein. Taschenbeamer können bezüglich der Bildqualität mit einem Laptop Bildschirm mithalten und erzeugen ein angenehm großes Bild, sodass alle Vortragsteilnehmer gut sehen können.

Die Qual der Wahl beim Kauf

Handy BeamerDen richtigen Mini LED Beamer zu finden, erfordert vor allem Zeit und Geduld. Welches Modell passend ist, hängt vom Einsatzspektrum ab. Problematisch bei den meisten Pocket Beamern ist deren geringe Helligkeit, die den LED Leuten geschuldet ist und somit das Einsatzspektrum der Beamer stark einschränkt.

Wer seine Präsentationen in hellen Räumen oder gar im Freien abhalten möchte, sollte sich darüber im Klaren sein, dass ein kleiner Beamer dazu nicht im Stande ist. Ein mobiler Beamer kommt maximal auf 100 bis 300 Lumen, was lediglich für Präsentationen in abgedunkelten Räumen ausreicht. Beamer der normalen Größe schaffen im Gegensatz dazu um die 1000 Lumen, sodass eine Abdunkelung nicht notwendig ist.

Zu beachten ist außerdem, dass die Größe der Beamer meist auch ausschlaggebend für ihr Ergebnis ist. Je kleiner das Gerät ist, desto geringer ist die Leistung und desto dunkler muss der Raum sein, um etwas erkennen zu können. Auch die Bildqualität leidet bei den sehr kleinen Modellen deutlich, sodass die Bilder oft leicht gebogen erscheinen.

Bildqualität

LED Beamer eignen sich im Gegensatz zu gewöhnlichen Modellen nur als Kurzdistanz Beamer. Dabei wird das Bild aus einem sehr geringen Abstand von ein bis zwei Metern auf die Leinwand projiziert um eine gute Qualität zu erreichen. Die zugehörige Bildauflösung kann dabei nicht mit den großen Geräten mithalten, die zum Teil eine Bildqualität in Full HD liefern.

Speicher

Präsentation mit Mini BeamerBesonders praktisch ist ein mobiler Beamer, bei dem nicht unbedingt ein Laptop angeschlossen werden muss. Diese Modelle besitzen einen internen Speicher, der allerdings meist eher gering ausfällt. Beim Kauf sollte deshalb darauf geachtet werden, dass der Speicherplatz mit der jeweiligen SD-Karte oder einem USB-Stick auf die gewünschte Größe erweitert werden kann.

HMDI-Anschluss

Beim Kauf sollte unbedingt auf einen HDMI-Anschluss geachtet werden, damit das Tonvergnügen nicht zu kurz kommt. Auf diese Weise werden Ton und Bild über ein und dasselbe Kabel übertragen. Verfügt ein Videobeamer, der neben Bildern auch problemlos Filme wiedergeben kann, nicht über einen HDMI-Anschluss, kann stattdessen ein Lautsprecher angeschlossen werden.

Handy Beamer

Zur neuesten Generation der kleinen Taschenbeamer gehören auch die Handy Beamer der Smartphones, mit deren Hilfe Bilder oder Filme auf die Leinwand projiziert werden können. Dabei spiegelt das Smartphone entweder alle Bilder, um sie an die Wand zu werfen oder es fungiert als Tageslichtprojektor. Da der Projektor beim Handy lediglich eine zusätzliche Spielerei ist, kann die Qualität nicht mit der der richtigen Mini Beamer mithalten. Nur in stark abgedunkelten Räumen sind die Bilder sichtbar, was an der geringen Anzahl von ungefähr 15 Lumen liegt. Dafür hält der Akku bei laufender WiFi Verbindung ebenso wie die Mini Beamer zwei bis drei Stunden lang und der Käufer hat neben seinem Smartphone keine zusätzlichen Kosten für einen Beamer.

Pflege

Grundsätzlich zeichnet sich ein kleiner Projektor durch seine Langlebigkeit aus, was vor allem dadurch bedingt ist, dass die LED Leuchten nur selten gewechselt werden müssen. In regelmäßigen Abständen sind jedoch trotzdem eine Kontrolle und ein Austausch erforderlich. Außerdem sollte immer auf eine ausreichende Kühlung der LED Leuchten geachtet werden, um deren Lebensdauer möglichst lange zu halten. Staub oder eventuelle Verschmutzungen können einfach mit einem leicht angefeuchteten weichen Putztuch entfernt werden.

Welcher Mini Beamer ist der richtige?

Spielen mit BeamerWelcher Mini Beamer der richtige ist, kann nicht pauschal beantwortet werden, sondern hängt von den jeweiligen Anforderungen ab. Preislich bewegen sich die Geräte ungefähr zwischen 300 und 600 Euro.

Wer nur selten Präsentationen hält, sollte sich deshalb überlegen, inwiefern ein teureres Gerät für ihn sinnvoll ist. Grundsätzlich sollte auf einen möglichst hohen Lumen Wert geachtet werden, damit auf der Leinwand auch bei Tageslicht Filme oder Präsentationen erkennbar sind. Ein mobiler Beamer sollte zwar klein, aber nicht winzig sein, da sehr kleine Geräte meist ein unschärferes und gewölbtes Bild erzeugen.

Wer nicht immer auf eine Steckdose zurückgreifen kann, sollte darauf achten, dass der Mini LED Beamer auch im Akku Betrieb verwendet werden kann und idealerweise über erweiterbaren Speicherplatz verfügt. Im Idealfall ist das Gerät ohne einen zusätzlichen Adapter einfach am Laptop anschließbar und verfügt über alle nötigen Zugänge.

So sollte ein HDMI-Zugang vorhanden sein, damit dem Kabelsalat vorgebeugt werden kann und man lediglich ein Kabel für Ton und Bild benötigt. Handybeamer sind im Gegensatz zur häufigen Annahme zumindest noch kein Ersatz für Mini Beamer, sondern stellen viel mehr eine Spielerei oder einen Notbehelf dar.

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